Haushaltsauflösung

Gründe für eine Haushaltsauflösung gibt es viele. Dies kann die Zusammenführung von zwei Haushalten zu einem sein, ein älterer Mensch geht in ein Altenheim oder jemand ist verstorben und die Wohnung muss aufgelöst werden. Doch wer zu locker an diese Aufgabe herangeht, der wird Problem bekommen, denn eine Haushaltsauflösung kostet neben Zeit auch einiges an Nerven und sollte deshalb gut geplant sein.

Genügend Zeit einplanen

Für eine Haushaltsauflösung sollte auf jeden Fall ein Zeitplan erstellt werden. Es sollte daran gedacht werden, dass nicht nur die Wohnung zu einem bestimmten Termin leer geräumt sein muss, sondern auch Dachboden und Keller leer sein müssen. Nicht alles kann bei einer Auflösung sofort erledigt werden und deshalb muss ein gewisses Zeitfenster eingeplant werden. Mit dem Vermieter muss ebenfalls geklärt werden, was in der Wohnung verbleiben muss und was weg kann.

Aufgaben bei einer Haushaltsauflösung

Um eine Haushaltsauflösung erfolgreich durchführen zu können, gilt es einige Aufgaben zu erledigen. Diese Aufgaben sind im wesentlichen:

  • genaue Bestandsliste aller Gegenstände aus Wohnung, Keller, Dachboden und sonstigen Lagerräumen. Auf keinen Fall sollte die Garage vergessen werden, falls vorhanden
  • Alle Wertgegenstände und Erinnerungsstücke müssen aussortiert werden
  • der Abtransport der Gegenstände und die notwendige Entsorgung muss organisiert werden. Dabei lohnt es sich durchaus, mehrere Unternehmen dafür miteinander zu vergleichen und Kostenvoranschläge einzuholen

Nicht alles bei einer Wohnungsauflösung muss entsorgt werden und landet auf dem Müll. Viele Dinge lassen sich noch verkaufen. Dies kann bei einem Flohmarkt geschehen, es können Dinge bei Ebay verkauft werden oder mit Hilfe von Kleinanzeigen. Wer möchte, der kann auch einen Verkauf dieser Gegenstände vor Ort durchführen. Mit Anzeigen kann auf diese Aktion aufmerksam gemacht werden. Von Vorteil ist dabei, wenn in der Anzeige aufgeführt wird, was alles zum Verkauf ansteht. Dies lockt bedeutend mehr Interessenten an.

Was nicht verkauft werden kann oder nicht verkauft werden will, kann auch gespendet werden. Vor allem Kleidung und Möbel, die noch gut erhalten sind, werden gerne von gemeinnützigen Einrichtungen gegen eine kleine Spende abgeholt. Alles was nicht verkauft werden kann und einfach nur Müll ist, sollte per Sperrmüll entsorgt werden.