Flohmarkt

Auf einem Flohmarkt kann eigentlich so gut wie alles verkauft werden. Die Palette reicht von Büchern, CD´s über Porzellan, Geschirr, Uhren bis hin zur Kleidung. Es sind so gut wie keine Grenzen gesetzt, denn es gibt so gut wie für alles einen Interessenten und möglichen Käufer. Allerdings sollte man schon darauf achten, dass es sich bei den Dingen nicht um Schrott handelt. Man sollte selbst schon so kritisch sein und überlegen, was sich wirklich noch verkaufen lässt. Alles andere gehört auf den Sperrmüll.

Erfolg auf dem Flohmarkt

Wer auf dem Flohmarkt Erfolg haben möchte, der sollte allerdings einige Punkte berücksichtigen. Bereits im Vorfeld sollten alle Dinge, die verkauft werden sollen, sortiert werden und es sollte schon überlegt werden, wie viel Geld man dafür möchte. Im Internet finden sich viele Seiten, die über Termine von Flohmärkten, Gebühren etc. informieren.

So gibt es beispielsweise auch immer wieder Flohmärkte, die ein ganz spezielles Thema haben. So kann dort zum Beispiel nur Babykleidung verkauft werden. Dies kann man alles unter folgenden Adressen erfahren:

  • marktcom.de
  • flohmarkt.de
  • flohmarkt-termine.net
  • meine-flohmarkt-termine.de

Weiterhin ist sehr wichtig, dass man schon vor der Anmeldung weiß, wie viel Platz man für seinen Stand benötigt. Beachten sollte aber jeder bei seiner Planung, dass ein Stand mit einem übersichtlichen Warenangebot deutlich besser besucht wird, als ein Stand, bei dem Chaos herrscht und alles durcheinander liegt.

Der Stand sollte einfach für Interessenten einladend gestaltet werden und diese „magisch“ anziehen. Um den potentiellen Käufern zu signalisieren, dass der Stand interessant ist, kann auf einen Trick zurückgegriffen werden. Am besten ist es, wenn vier, fünf Freunde um Hilfe gebeten werden. Diese können am Stand so tun, als wären sie an den Waren interessiert und locken dabei auch andere an. Ein Stand, vor dem Leute stehen, vermittelt mehr Anziehung als ein leerer Stand.

Wo sind die bestens Flohmärkte?

In jeder großen Stadt gibt es regelmäßig die unterschiedlichsten Flohmärkte. Es kommt immer darauf an, was man verkaufen möchte. Hier eine Liste mit interessanten Flohmärkten in ganz Deutschland:

Berlin
Floh- und Trödelmarkt
Juri Gagarin Ring
17034 Neubrandenburg
Standmiete: 4,50 € je laufender Meter
Info-Hotline: 0395-4584438 od. 0178-9274899

Markt Schlachtensee
Matterhornstr. 54
14129 Berlin
Standmiete pro Tag: 17,00 €
Infos: 030-8037125

Hamburg
Flohdrom
Horner Rennbahn
Rennbahnstraße 96
22111 Hamburg
Standmiete: Lfd. Meter außen: 7,00 € – Lfd. Meter innen: 10,00 €
Infos: 04827-2479 oder 01577-8322450

Köln
Südstadt – Flohmarkt
Vorgebirgsstraße (zwischen Fortuna-Stadion und Volksgarten)
Köln-Zollstock
Standmiete:
€ 12,50/lfm. pro Tag
€ 65,00/5lfm. pro Tag (Auto am Stand, aber nur begrenzte Auswahl)
€ 80,00 Leihstand (4 lfm) + Auto (5 lfm) am Stand
€ 15,00/lfm. pro Tag bei Reservierung am Tag der Veranstaltung
Leihstand:
Verkaufsfläche (4m x 1,2m)
Leihstand € 15.-/pro Tag
Der komplette überdachte Leihstand kostet 65,00 Euro
Infos über: Cölln AntikDesign, Hönninger Weg 1, 50969 Köln
0177-8400782

Frankfurt
Trödelmarkt: Gebrauchtwaren, Trödel und Kunstgewerbliches
Flohmarkt an der Lindleystraße
HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH
Lindleystraße 14
60314 Frankfurt am Main
Gebühren:
Grundgebühr: 4,00 € je Veranstaltung
1 – 3 Meter : 7,00 €
Jeder weitere Meter: 10,00 €

München
Der Nachtflohmarkt
Müllerstraße 39
80469 München
Infos: 089-26210350

Zuschüsse für den Umzug

Ein Umzug kostet stets viel Geld und für manche bedeutet dies eine extreme finanzielle Belastung. Doch dies muss nicht sein, denn Empfänger von Arbeitslosengeld oder Hartz V können beim Arbeitsamt einen Zuschuss zum Umzug beantragen. Das gleiche gilt auch für alle, die einen Umzug durchführen, weil sie von Arbeitslosigkeit bedroht sind und durch einen Umzug dieser entgehen möchten. Dieser Zuschuss nennt sich Umzugskostenbeihilfe.

Voraussetzungen für einen Zuschuss

Für die Beantragung und die Genehmigung einer Umzugskostenbeihilfe müssen ein paar Voraussetzungen erfüllt werden. Diese sind:

  • ein Umzug muss dazu in direktem Zusammenhang mit dem Antritt einer neuen Arbeitsstelle stehen
  • bis zu einem Zeitraum von bis zu zwei Jahren nach Arbeitsaufnahme kann dieser Zuschuss gewährt werden
  • die neue Arbeitsstelle muss außerhalb des sogenannten Pendelbereiches liegen. Dies ist der Fall, wenn bei einer Vollbeschäftigung die Zeit zwischen der Wohnung und der Arbeitsstelle zweieinhalb Stunden übersteigt

Der Zuschuss in Form einer Umzugskostenbeihilfe kann auch dann erfolgen, wenn ein Umzug ins Ausland erfolgt. Auch hier ist allerdings Voraussetzung, dass der Umzug rein der Aufnahme eines Beschäftigungsverhältnisses dient. Der Zuschuss ist auch nicht beliebig hoch, sondern auf einen Maximalbetrag in Höhe von 4.500 Euro begrenzt. Zuschuss erhalten auch Auszubildende, die eine Lehrstelle antreten und außerdem beim Arbeitsamt als Bewerber für eine Ausbildungsstelle gemeldet sind.

Checkliste für den Umzug

Wer seinen Umzug selbst durchführen möchte, der muss diesen genau planen und viele zeitliche Termine berücksichtigen. Mit einer Checkliste können die Umzugsplanungen sehr gut überwacht werden und auch wichtige Termine und Fristen werden mit Hilfe einer solchen Checkliste nicht so schnell vergessen. Solch eine Checkliste gibt es in vielerlei verschiedenen Ausführungen im Internet kostenlos als Download.

Grundsätzlich sollte diese Liste so aufgeteilt werden, dass eine zeitliche Unterteilung aller notwendigen Arbeiten im Rahmen eines Umzuges auf dieser Liste gemacht wird. Bereits etwa drei Monate vor dem eigentlichen Umzug müssen die ersten Dinge erledigt werden. Am wichtigsten sind in der Regel:

  • Kündigung des alten Mietvertrages
  • Festlegung des genauen Umzugstermins
  • Planung der Möbel (was wird mitgenommen, was wird neu gekauft)
  • die ersten Angebote von Möbelspeditionen einholen
  • bei Umzug in andere Stadt für Kinder neue Schule oder Kindergarten suchen

Sicher sind dies nicht alle anfallenden Tätigkeiten, aber ein paar der Wichtigsten und dies hängt ja auch immer von der Art des Umzuges ab. Bei einem weitem Umzug in eine andere Stadt oder gar anderes Land sind die Aufgaben, die anfallen, deutlich andere, als bei einem Umzug innerhalb der Stadt. Doch auch hier muss für die Zeit etwa 1 Monat vor dem Umzug wieder nach der Checkliste gesehen werden.

  • Helfer für den Umzug müssen organisiert werden
  • Urlaub sollte jetzt schnellstens beantragt werden
  • der Umzugstransporter muss bestellt werden, wenn in Eigenregie umgezogen wird
  • Telefon- und Internetanbieter müssen informiert werden
  • Umzugskartons können bestellt oder gekauft werden

Wer diese Arbeiten anhand einer Checkliste sauber der Reihe nach ab arbeitet, dem kann dann am Umzugstag selbst eigentlich kaum noch etwas schief gehen oder zumindest nichts wichtiges. Mit einer Checkliste und der gewissenhaften Führung dieser Liste kann auf jeden Fall sehr viel Stress vermieden werden.

Sperrmüll

Jeder gemeldete Bürger einer Kommune oder Gemeinde hat das Recht, alle Abfälle, die für die Restabfalltonne zu groß und sperrig sind, per Sperrmüll abholen zu lassen. Zu diesen Gegenständen gehören

  • Möbel
  • Teppiche und andere Bodenbeläge, die nicht verklebt sind, sowie Laminat
  • Matratzen
  • Holz aus dem Innenbereich einer Wohnung oder eines Hauses
  • Schrott wie Fahrräder, alte Kinderwägen oder ähnliche Gegenstände
  • Fensterrahmen, Türrahmen, Türblätter, sofern diese aus Kunststoff sind
  • Kunststoffteile wie Dachrinnen, Rohre, Badewannen, Spülkästen

Nicht zu diesen Gegenständen gestellt werden, dürfen Elektrogeräte oder Gegenstände aus Metall. Dies wird separat von den o.g. Gegenständen abgeholt. Zu beachten ist auch, dass der Sperrmüll folgende Teile nicht enthalten darf.

  • Gegenstände, die länger als 2 m und schwerer als 75 kg sind
  • keine Kleinteile, die in eine normale Restmülltonne passen. Ausgenommen hiervon sind elektrische Kleingeräte, die bei einer Abholung von alten Elektrogeräten mit entsorgt werden können
  • keine alten Reifen
  • keine Abfälle aus dem Garten wie Laub, Äste etc.
  • keinerlei Bauschutt sowie Toilettenbecken und Waschbecken
  • keine Abfälle von Baustellen zu denen Bauholz, Fenster, Türen etc. gehören.

In der Regel ist eine Sperrmüllabholung pro Jahr kostenlos, sofern man Gebühren für eine Restmülltonne bezahlt. Es gibt aber auch diverse Städte, die eine Gebühr verlangen. Nähere Informationen erhält man dazu auf den jeweiligen Bürgerseite der Kommune im Internet.

Haushaltsauflösung

Gründe für eine Haushaltsauflösung gibt es viele. Dies kann die Zusammenführung von zwei Haushalten zu einem sein, ein älterer Mensch geht in ein Altenheim oder jemand ist verstorben und die Wohnung muss aufgelöst werden. Doch wer zu locker an diese Aufgabe herangeht, der wird Problem bekommen, denn eine Haushaltsauflösung kostet neben Zeit auch einiges an Nerven und sollte deshalb gut geplant sein.

Genügend Zeit einplanen

Für eine Haushaltsauflösung sollte auf jeden Fall ein Zeitplan erstellt werden. Es sollte daran gedacht werden, dass nicht nur die Wohnung zu einem bestimmten Termin leer geräumt sein muss, sondern auch Dachboden und Keller leer sein müssen. Nicht alles kann bei einer Auflösung sofort erledigt werden und deshalb muss ein gewisses Zeitfenster eingeplant werden. Mit dem Vermieter muss ebenfalls geklärt werden, was in der Wohnung verbleiben muss und was weg kann.

Aufgaben bei einer Haushaltsauflösung

Um eine Haushaltsauflösung erfolgreich durchführen zu können, gilt es einige Aufgaben zu erledigen. Diese Aufgaben sind im wesentlichen:

  • genaue Bestandsliste aller Gegenstände aus Wohnung, Keller, Dachboden und sonstigen Lagerräumen. Auf keinen Fall sollte die Garage vergessen werden, falls vorhanden
  • Alle Wertgegenstände und Erinnerungsstücke müssen aussortiert werden
  • der Abtransport der Gegenstände und die notwendige Entsorgung muss organisiert werden. Dabei lohnt es sich durchaus, mehrere Unternehmen dafür miteinander zu vergleichen und Kostenvoranschläge einzuholen

Nicht alles bei einer Wohnungsauflösung muss entsorgt werden und landet auf dem Müll. Viele Dinge lassen sich noch verkaufen. Dies kann bei einem Flohmarkt geschehen, es können Dinge bei Ebay verkauft werden oder mit Hilfe von Kleinanzeigen. Wer möchte, der kann auch einen Verkauf dieser Gegenstände vor Ort durchführen. Mit Anzeigen kann auf diese Aktion aufmerksam gemacht werden. Von Vorteil ist dabei, wenn in der Anzeige aufgeführt wird, was alles zum Verkauf ansteht. Dies lockt bedeutend mehr Interessenten an.

Was nicht verkauft werden kann oder nicht verkauft werden will, kann auch gespendet werden. Vor allem Kleidung und Möbel, die noch gut erhalten sind, werden gerne von gemeinnützigen Einrichtungen gegen eine kleine Spende abgeholt. Alles was nicht verkauft werden kann und einfach nur Müll ist, sollte per Sperrmüll entsorgt werden.

Möbel und Haushalt ausrangieren

Vor einem Umzug wird oftmals manchen sehr deutlich bewusst, wie viel Hausrat oder sonstige Dinge sich angesammelt haben, die eigentlich gar nicht mehr benötigt werden. Vor allem der Dachboden oder der Keller sind die klassischen Problemzonen, wo Dinge aufbewahrt werden, von denen keiner im Haushalt mehr gewusst hat, dass diese eigentlich noch existieren.

Ein bevorstehender Umzug ist dabei die beste Gelegenheit, um Möbel und Hausrat und alles was nicht mehr gebraucht wird auszusortieren. Am besten stellt man sich dabei folgende Fragen:

  • brauche ich diesen Gegenstand irgendwann mal wieder
  • wurde dieser Gegenstand überhaupt jemals gebraucht
  • war bekannt, dass es diesen Gegenstand noch gibt
  • wurde der Gegenstand länger als ein Jahr nicht benutzt
  • kann der Gegenstand bedenkenlos entsorgt werden

Sperrmüll, Ebay oder Flohmarkt sind Alternativen

Dies gilt für den kleinen Hausrat genauso, wie für Möbel und alte Geräte, die sich noch im Keller oder Dachboden befinden. Vor allem sollte bewusst sein, je weniger man für den Umzug einladen muss, desto geringer fallen auch die Kosten für den Umzug aus. Doch das bedeutet nicht, dass grundsätzlich alles weggeworfen werden muss.

Alles was entsorgt werden soll, kann über einen Sperrmüll abgeholt werden. Jeder kann einmal im Jahr bei seiner Gemeinde eine kostenlose Abholung des Sperrmülls beantragen. Aber es gibt auch Gegenstände, die anderen durchaus noch nützlich sein können. Hierfür gibt es die Möglichkeit, auf einen Flohmarkt zu gehen und versuchen dort die Sachen zu verkaufen oder man probiert es, die Sachen bei Plattformen wie etwa Ebay im Internet zu verkaufen.

Dies kann auch eine gute zusätzliche Einnahmequelle für den Umzug darstellen und bei Ebay wird so einiges an den Mann oder die Frau gebracht. Wer Kleidung aussortieren möchte, der kann alles was noch tragbar ist, caritativen Einrichtungen oder dem Roten Kreuz zur Verfügung stellen. Sind noch sehr gute Stücke dabei, kann auch in einem Second-Hand-Laden versucht werden, ob der Inhaber an einem Ankauf interessiert ist.

Viele Sachen können dort auch gegen Kommision abgegeben werden und das Geld bekommt man, wenn das gute Stück verkauft worden ist. Es gibt also genug Möglichkeiten, seinen Haushalt zu entrümpeln und dabei noch den ein oder anderen Euro dabei zu verdienen.

Kein Verzicht bei Übergabeprotokol

Sehr häufig kommt es bei Beendigung eines Mietverhältnisses zu Streitigkeiten zwischen dem Vermieter und dem Mieter in Bezug auf entstandene Mängel in einer Wohnung. Allerdings muss bei diesen Mängeln oder Schäden sehr genau unterschieden werden, ob es sich hierbei um größere Schäden handelt, wie beispielsweise Löcher im Teppich oder stark beschädigter Parkettboden oder ob nur gewisse Schönheitsreparaturen durchzuführen sind.

Dies kann das Beseitigen von Bohrlöchern in der Wand sein, um hier nur ein Beispiel zu nennen. Oftmals kann aber gar nicht geklärt werden, ob diese Schäden oder Mängel wirklich durch den Mieter verursacht worden oder diese schon vor dem Mietverhältnis bestanden haben. Deshalb ist es sehr wichtig, vor dem Einzug in eine neue Wohnung und beim Auszug aus der Wohnung ein Übergabeprotokoll anzufertigen. Mit diesem Protokoll können spätere Streitigkeiten verhindert werden, denn vor Gericht zählt ein solches Protokoll als Beweismittel.

Übergabeprotokoll kostet nichts

Außer etwas mehr Zeit bei der Wohnungsübergabe kostet ein solches Übergabeprotokoll nichts. Auf vielen Internetseiten finden sich extra Formulare dafür, die einfach und ohne Gebühren ausgedruckt werden können. Ein solches Protokoll kann auch entscheidend sein, wie schnell die hinterlegte Kaution ausbezahlt wird. In der Regel steht dem Vermieter für die Rückzahlung eine angemessene Zeit zur Verfügung, in der er die Wohnung gegebenenfalls auf Schäden überprüfen kann.

Ist jedoch im Protokoll vermerkt, dass es keine Schäden gibt und auch keine höhere Nebenkostenabrechnung mehr zu erwarten ist, so muss der Vermieter die Kaution unverzüglich ausbezahlen. Um bei der Übergabe der Wohnung auf Nummer sicher zu gehen, sollte man trotz Übergabeprotokolls immer einen Zeugen dabei haben oder gegebenenfalls auch den Zustand der Wohnung zusätzlich zum Protokoll mit Fotos dokumentieren. Mit diesen Maßnahmen gibt es später überhaupt keinen Zweifel mehr an der Richtigkeit von Aussagen.

Umzugsurlaub rechtzeitig beantragen

Jeder weiß sehr gut, dass ein Umzug nicht nur viel Nerven und viel Geld kostet, sondern auch viel Zeit. Viele Menschen bevorzugen gerade deshalb für die Durchführung des Urlaubes das Wochenende. Doch gerade bei großen Umzügen reicht diese Zeit hier natürlich kaum aus. Umso wichtiger ist es deshalb, dass rechtzeitig vor dem Umzug beim Arbeitgeber genug Urlaub beantragt wird.

Natürlich möchte man nicht unbedingt dafür die wertvollen Urlaubstage vergeuden, aber wer es geschickt anstellt, der muss dies auch nicht unbedingt und kann vielleicht sogar Sonderurlaub dafür bekommen. In der Regel gibt es dazu allerdings keinen gesetzlichen Anspruch, abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen.

Wann gibt es Sonderurlaub?

Anspruch auf Sonderurlaub für den Umzug haben alle, die aufgrund einer beruflichen Versetzung oder Verlagerung der Firma gezwungen sind, ihren Wohnort zu wechseln. Hier gewährt der Arbeitgeber einen Sonderurlaub nach dem Bundesurlaubsgesetzes. Im Normalfall ist dies ein Tag, der hier gewährt wird. Ebenfalls gesetzlichen Anspruch auf Sonderurlaub haben alle Angestellten im öffentlichen Dienst.

Hier kann der gewährte Sonderurlaub zwischen einem und drei Tagen betragen. Wer sich unsicher ist und nicht weiß, ob er Anspruch auf Sonderurlaub hat, der sollte bei der Personalabteilung nachfragen. Doch es muss nicht immer der gesetzliche Anspruch bestehen und viele Arbeitgeber gewähren ihren Mitarbeitern auch aus Kulanz einen Sonderurlaub. Wer geschickt mit dem Chef verhandelt und vielleicht den Urlaub in eine Zeit legt, in der nicht unbedingt jeder Mann gebraucht wird, sondern diese in einer sehr ruhigen Phase des Jahres macht, der hat sehr gute Chancen.

Aber es kann auch argumentiert werden, dass man bei der Gewährung von Sonderurlaub alle notwendigen Maßnahmen durchführen kann und danach wieder voll einsatzbereit dem Arbeitgeber zur Verfügung steht. Gerade für notwendige Behördengänge muss oftmals die Arbeit unterbrochen werden, was nicht so gerne gesehen wird. Hier gewähren viele lieber Urlaub und haben die Mitarbeiter später wieder voll im täglichen Arbeitsprozess im Einsatz.

Antiquariat

Viele Menschen denken bei dem Begriff Antiquariat an einen Antiquitätenhändler, der alles Alte und noch halbwegs Wertvolle ankauft. Doch dies ist ein großer Irrtum, denn in einem Antiquariat gibt es in erster Linie alte und gebrauchte Bücher zu kaufen. Neben Büchern findet man in solchen einem speziellen Laden aber auch noch andere Erzeugnisse aus dem Bereich Druck. Dies können folgende Dinge sein:

  • alte Landkarten
  • Graphiken
  • alte Ansichtskarten
  • alte Zeitungen
  • Gemälde und Zeichnungen

Vereinzelt gibt es aber auch Antiquariate, die alte Schallplatten oder andere Tonträger verkaufen. Antiquariate, die auch ein Online-Angebot haben sind:

Musikantiquariat Dr. Bernhard A. Kohl GmbH
Autographen, Noten, Bücher, Graphik
Mozartstr. 17 (Besuche gern nach Vereinbarung)
D-70180 Stuttgart (Mitte)
Telefon: +49 (0) 711 600 246
Telefax: +49 (0) 711 620 77 46
Ankauf von Autographen, Musik-Büchern und -Graphiken, Musikernachlässe, Noten und ganze Bibliotheken

Antiquariat F. Neidhardt
Untere Gasse 20
71032 Böblingen
Tel.: +49 7031 81 99 50
Fax: +49 7031 81 99 51
Ankauf von Büchern, Graphiken, Karten

Antiquariat Erich Bürck
Kärntener Str. 9
10827 BERLIN
Tel. +49 (0) 30 216 45 28
Fax: +49 (0) 30 215 45 41
Ankauf von Kunst, Architektur, Literatur und Fotographie

Friedenauer Antiquariat Jürgen Klette 
Cranachstr. 8
D-12157 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 8556781
Fax: +49 (0) 30 85600519
Ankauf von Modelleisenbahnen

Historica-Antiquariat Bert Wawrzinek
Heinrichstraße 6
01097 Dresden
Deutschland
Telefon: +49 (0) 351 8 02 88 19
An- und Verkauf von Büchern

Bürgschaft oder Kaution

Ein hoher finanzieller Kostenfaktor bei einem Umzug stellt die Mietkaution für die neue Wohnung dar. Die Kaution stellt für den Vermieter eine Sicherheitsleistung dar, die für den Fall gedacht ist, wenn der Mieter seinen Verpflichtungen und hier in erster Linie der Zahlung der Miete, nicht nachkommt. Allerdings darf die Höhe der Kaution drei Monatsmieten nicht übersteigen.

Berechnungsgrundlage ist auch nicht die gesamte Miete, sondern nur die Nettomiete, das heißt ohne alle Mietnebenkosten. Ferner ist der Mieter dazu berechtigt, die Kaution in drei gleichen Monatsbeträgen als Raten zu bezahlen. Der Vermieter ist nicht berechtigt, die Summe in einem Betrag zu fordern. Doch in solch einem Fall kann es durchaus möglich sein, dass die Wohnung nur der bekommt, der die Kaution in einem Betrag auf den Tisch legt.

Der Vermieter wiederum ist dazu verpflichtet, dass er die Kaution bei einer Bank anlegt und zwar getrennt von seinem privaten Vermögen. Die Kaution muss so angelegt sein, dass der Mieter im Falle einer Insolvenz des Vermieters dennoch sein Geld wieder bekommt. Die Kaution muss auch so angelegt werden, dass für die Anlage Zinsen erwirtschaftet werden. Die Kündigungsfrist der Anlage darf drei Monate nicht überschreiten.

Möglichkeit einer Bürgschaft

Eine interessante Variante, um die Kautionszahlung zu umgehen, ist eine Bürgschaft in Höhe der Kautionssumme beim Vermieter zu hinterlegen. Dies ist eine sehr günstige Methode, um sich die Zahlung der Kaution zu sparen. Wird von einer Kautionszahlung von 1.000 Euro ausgegangen, so kann beispielsweise bei der Deutschen Kautionskasse gegen eine Gebühr von nur 5 Prozent diese Bürgschaft erworben werden.

Zu diesen Kosten kommt noch eine einmalige Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50 Euro dazu und natürlich ein monatlicher Betrag, der zu leisten ist. Dieser ist aber sehr niedrig und entspricht bei 1.000 Euro Kautionssumme nur einem Betrag von etwa 9 Euro im Monat. Diese Bürgschaft ist ähnlich wie eine Versicherung. Der Vorteil ist, dass das Geld für die Kaution auch anderweitig verwendet werden kann und beispielsweise davon die neue Einrichtung finanziert werden kann. Es gibt bei diesen Bürgschaften keine Mindestvertragslaufzeit und der Vertrag kann jederzeit wieder gekündigt werden.