Wichtige Hinweise für den Umzug

Bei der Planung eines Umzuges gibt es weitere Punkte, auch wenn der Wagen in eigener Regie gemietet wird, die zu berücksichtigen sind.

Für den Tag des Umzuges sind die Parkverbotsschilder bei dem zuständigen Amt zu ordern. Es müssen je zwei Schilder in der Straße stehen, in der der Umzug beginnt. Zwei weitere Schilder müssen in der Straße stehen, in der der Umzug enden wird. Dabei muss natürlich auch auf die Länge des Fahrzeuges geachtet werden, mit welchem der Umzug durchgeführt wird.

Es ist am besten, eine ausreichende Anzahl von Umzugskisten mit einzuplanen. Dann kann wirklich alles problemlos transportiert werden. Natürlich sollte das entsprechende Verpackungsmaterial für das zerbrechliche Geschirr gleich mit berücksichtigt werden.

Außerdem sollten ausreichend Decken für den Umzug mit eingeplant werden. Schließlich gibt es Bilder, die gut verpackt werden müssen. Wer Schrankplatten oder Tischplatten aus Glas hat, möchte diese natürlich am neuen Wohnsitz unbeschädigt auspacken können. Und dann sind da noch die Fernseher, die unbeschwerte Abende bescheren können. Dafür sollten ebenfalls viele Decken da sein.

Vor dem Umzug und Kündigung der Wohnung sollte die Frage nach dem Nachmieter geklärt sein. Gibt es einen Nachmieter? Ggf. kann direkt beim Auszug der Übergabetermin vereinbart werden.

Umziehen leicht gemacht

Unsere Welt ist schneller und unbeständiger geworden; wo man früher noch ein ganzes Arbeitsleben lang an ein und dem selben Arbeitsplatz saß, kann man heute kaum noch davon ausgehen, dort in Rente zu gehen, wo man sein Berufsleben begonnen hat. Und auch ein Wechsel in andere Gemeinden oder Bundesländer müssen viele heutzutage in Kauf nehmen, wenn es um ein neues Jobangebot oder die Sicherung des „alten“ Arbeitsplatzes geht. Demnach zeigt sich in der Wohnsituation das gleiche Bild wie im Berufsleben: Häufige Umzüge sind keine Seltenheit. Wer also nicht schon selbst zum Umzugsprofi avanciert ist und sowohl seinen Rücken als auch das Gemüt nicht mehr als unbedingt notwendig strapazieren möchte, der greift auf professionelle Unterstützung zurück. Hierbei gibt es die Möglichkeit den Umzug ganz von Profis durchführen zu lassen – sofern das Budget dies zulässt – oder aber den Umzug auf eigene Faust zu wagen. Für alle, deren Geldbeutel aufgrund der anfallenden Kosten für Renovierung und Ähnliches schon etwas schmaler geworden ist, bieten viele Umzugsunternehmen die Möglichkeit einen Transporter zu leihen und so den Umzug kostengünstig über die Bühne zu bringen.

Umzugsstreß vermeiden
Egal ob Umzugsunternehmen oder Kistenschleppen auf eigene Faust, was viele neben dem Ein- und Auspacken ihres Hab und Gut erwartet, sind mehr oder weniger aufwendige Renovierungsarbeiten. Sowohl in der alten Wohnung, als auch im neuen Zuhause fällt meist die ein oder andere Ausbesserungsarbeit an und fordert neben guten Nerven das Heimwerker-Geschick heraus. Wer hierbei öfter mal zwei linke Hände hat, der sollte sich nicht unnötig abmühen, sondern auf gutes Werkzeug zurückgreifen. Elektrowerkzeug erleichtert die Renovierungsarbeiten beispielsweise enorm und sorgt neben meist einfachem Handling für ein schnelles und erfolgreiches Beenden der Renovierungsarbeiten.
So ausgerüstet kann man den Umzugsstress möglichst gering halten und sich stattdessen lieber auf den neuen Arbeitsplatz, die neue Umgebung und das neue Leben konzentrieren.

Umzugsvorbereitung

Völlig unabhängig davon, ob ein Umzug in Eigenregie durchgeführt wird oder komplett von einem Umzugsunternehmen erledigt wird, so gibt es im Vorfeld doch einiges selbst zu planen und vorzubereiten.

Was gehört zu einer guten Vorbereitung?

Zunächst sollte der Umzugstermin ziemlich genau eingegrenzt werden und ein fester Termin festgelegt werden. Dieser Termin ist für die weitere Planung die verbindliche Planungsgrundlage. Wer Kinder hat, der sollte mit diesen frühzeitig über den Umzug und vor allem über die Gründe gesprochen haben.

Für Kinder ist es oft sehr schwer, aus der vertrauten Umgebung gerissen zu werden, eine neue Schule zu besuchen und die alten Freunde vielleicht zu verlieren. Mit dem Vermieter sollten ebenfalls bereits frühzeitig Gespräche geführt werden. Dies betrifft nicht nur die Kündigung des Mietvertrages, sondern auch den Auszug an sich. So kann mit dem Vermieter oder dem Nachmieter geklärt werden, was beispielsweise mit der Einbauküche passiert, mit Einbauschränken oder sonstigen Einrichtungsgegenständen, die nicht transportiert werden können.

Mit dem Arbeitgeber sollte ebenfalls so früh wie möglich über den Umzugsurlaub gesprochen werden und dieser sollte auch bald genehmigt werden. In einigen Fällen besteht sogar ein Anrecht auf einen Sonderurlaub für den Umzug.

Umzugsunternehmen suchen

Steht der genaue Zeitpunkt für den Umzug fest und man hat sich entschlossen, diesen von einem Unternehmen durchführen zu lassen, so geht es darum, das Richtige zu finden. Dazu sollten mindestens drei Angebote eingeholt werden und mit den in Frage kommenden Unternehmen ein Vor-Ort-Termin vereinbart werden.

Dieser Termin ist wichtig, um die genauen Kosten zu erfahren. Am besten vereinbart man mit dem Unternehmen, für das man sich entschieden hat, einen Fixpreis für den Umzug. Bei zeitlichen Verzögerungen kommen dann keine unerwartet hohen Nachforderungen auf einen zu.

Wer den Umzug in Eigenregie durchführen möchte, der sollte sich möglichst früh um viele freiwillige Helfer kümmern. Je früher man hier nachfragt, desto mehr Planungssicherheit besteht.

Umzug mit Senioren

Manchmal ist ein Umzug unvermeidlich. Auch ältere Menschen sind mitunter zum Umzug gezwungen, etwa weil die bisherige Wohnung zu groß geworden ist oder auch zu teuer. Vielleicht muss auch in ein Pflegeheim gezogen werden. Wie dem auch sei, ein Umzug mit Senioren gestaltet sich meist sehr schwierig und bedarf einer besonderen Vorbereitung.

Hilfe ist notwendig

Ältere Menschen tun sich manchmal schwer, einen Umzug zu organisieren. Auch können sie natürlich nicht so mit anpacken, wie junge Menschen das können. Deswegen brauchen sie viel Hilfe von ihren Freunden und Angehörigen, wenn ein Umzug ansteht.

Am Besten bildet man Teams, die sich dann um alles kümmern: die Renovierung der neuen Wohnung, falls nötig, Hilfe beim Packen, der Umzug an sich. Man kann auch ein Transportunternehmen beauftragen, was allerdings eine Geldsache ist.

Viele alte Menschen möchten auch keine Fremden an ihre Sachen lassen. Dies sollte man auf jeden Fall berücksichtigen. Auch die „Nachsorge“ sollte geregelt sein; wer renoviert die alte Wohnung, wer hilft beim Auspacken, wer leistet Gesellschaft in den ersten Tagen der Eingewöhnung? Gerade wenn ein älterer Mensch in ein Pflegeheim umziehen muss, darf er nicht damit allein gelassen werden.

Einen alten Baum verpflanzt man nicht

Ältere Menschen sind oftmals sehr mit ihrer Umgebung verwurzelt. Nicht selten wohnen sie ihr Leben lang in dem Ort oder gar in dem Haus, in dem sie geboren worden sind. Wenn ein Umzug im hohen Alter notwendig wird, muss man als Angehöriger behutsam damit umgehen.

Der Ortswechsel bedeutet für einen alten Menschen jede Menge Stress, Angst und Verunsicherung. Indem man für den Menschen da ist und sich kümmert, kann man die Übergangsphase vereinfachen und die Eingewöhnung in die neue Umgebung beschleunigen.

Wichtig ist auch, den Anschluss an andere Senioren im neuen Wohnort nicht zu verpassen. Es gibt überall Veranstaltungen für ältere Menschen, bei denen sie soziale Kontakte pflegen und neue Freunde finden können. Der Umzug in ein Pflegeheim ist im Bereich soziale Kontakte etwas einfacher, dennoch bedarf es gerade nach dem Umzug einer intensiven Pflege, es darf nie das Gefühl des Abschiebens entstehen.

Umzug mit Tieren

Viele Haushalte in Deutschland haben ein Haustier. Die Bandbreite der beliebten Familienmitglieder reicht von Hunden über Katzen und Vögel bis hin zu exotischeren Tieren, wie zum Beispiel Schlangen, Reptilien oder auch Hausschweinen. Wenn man mit einem Tier umziehen möchte, muss man ein paar Dinge beachten. Je nach Tier wird der Umzug mehr oder weniger aufwändig.

Die richtige Vorbereitung

Da Tiere nicht verstehen können, was vor sich geht, sind sie in der Vorbereitung des Umzuges bereits in heller Aufruhr. Wenn die menschlichen Bewohner ihre Sachen einpacken und das Heim immer kahler wird, fragen sich die Tiere bereits, was los ist.

Insbesondere Hunde und Katzen, Deutschlands liebste Haustiere, spüren, dass ein Umbruch bevorsteht und reagieren entsprechend verunsichert. In dieser Phase ist es wichtig, dass die Besitzer für die Tiere verfügbar sind und sie nicht vernachlässigen. So kann man dem Tier Sicherheit geben und ihm vermitteln, dass der Ortswechsel nichts Bedrohliches ist.

Beim Umzug und danach

Beim Umzug an sich haben Tiere nichts verloren. Je nach Charakter des Tieres kann es während des Umzuges entweder bei einem Bekannten verbleiben oder sich bereits in der neuen Wohnung befinden. Es empfiehlt sich, das Lieblingsmöbel oder einen ähnlichen Gegenstand für das Tier mitzunehmen, um ihm die Eingewöhnung zu erleichtern.

Dies fällt Hunden in der Regel leichter als Katzen, da sie, anders als ihre schnurrenden Genossen, eher menschengebunden sind. Katzen sind ortsgebunden, weswegen sie nun viel Zuwendung brauchen. Als Katzenbesitzer sollte man in der ersten Zeit gut auf sein Tier aufpassen; es könnte sein, dass es zurück zur alten Wohnung laufen möchte.

Insbesondere auf Freigänger sollte man ein Auge werfen; Katzen können sehr weiter Strecken zurücklegen, wenn sie ein bestimmtes Ziel haben. Fische, Reptilien, Vögel und andere Kleintiere hingegen haben keine Probleme mit dem Umzug. Sie haben ihr Refugium ohnehin immer dabei, sodass es ihnen nichts ausmacht, wo letztendlich ihr Käfig oder Terrarium steht.

Umzug mit Kindern

Ein Umzug ist in der Regel mit jeder Menge Stress verbunden. Nicht nur am Tag des Umzugs selbst ist jede Menge organisatorisches Geschick gefragt. Bereits vorab muss der Umzug detailliert geplant und alle Schritte strukturiert werden. Die Aufgaben sind klar an die Umzugshelfer zu verteilen und ein Verantwortlicher, der den Ablauf am Umzugstag kontrolliert ist festzulegen. Mit Kindern, gestaltet sich die Realisierung des Vorhabens oft noch schwieriger.

Die Kinder zu Verwandten oder Bekannten geben

Zumeist ist ein Umzug für Kinder sehr langweilig. Ihnen fehlt die körperliche Kraft, schwere Umzugskisten ins Umzugsfahrzeug oder in die neue Behausung zu tragen. Sie fühlen sich häufig nicht gebraucht und selten haben die Erwachsenen ausreichend Zeit, sich ihrem Nachwuchs angemessen zuzuwenden. Eltern können ihren Kindern diese Tortur ersparen.

Während des Umzugs gibt es die Möglichkeit, die eigenen Kinder von einer Vertrauensperson beaufsichtigen zu lassen. Jedoch ist unbedingt darauf zu achten, dass den Kleinen nicht das Gefühl gegeben wird, sie würden stören. Vielmehr ist ihnen klarzumachen, dass es schöner ist, einen spannenden Urlaub zu machen respektive einen aufregenden Ausflug zu erleben, als sich zu langweilen.

Die Kinder in den Umzug integrieren

Auch wenn Kinder aufgrund ihrer körperlichen Statur nicht in der Lage sind, schwere Umzugskisten zu tragen, können sie in den Umzug integriert werden. Sie können zum Beispiel das Kommando übernehmen und den Umzugshelfern den Weg weisen.

Auch das Auspacken der Umzugskisten bereitet den meisten Kindern Spaß, da sie dadurch das Gefühl bekommen, eine sinnvolle und verantwortungsbewusste Aufgabe zugetraut zu bekommen. Je nachdem, welche Interessen das eigene Kind hat und welche Dinge es übernehmen kann, ist es möglich, nach einer entsprechenden Aufgabe zu suchen, die gewiss nicht langweilig wird.

Vor allem, wenn es um das Kinderzimmer geht, sind Kinder in die Umzugsplanung einzubeziehen. Schließlich wird dieser Raum einmal ihr ganz persönliches Reich. Darin sollen sie sich wohlfühlen. Am besten ist dies möglich, wenn sie aktiv einen Teil dazu beitragen können.