Sperrmüll

Jeder gemeldete Bürger einer Kommune oder Gemeinde hat das Recht, alle Abfälle, die für die Restabfalltonne zu groß und sperrig sind, per Sperrmüll abholen zu lassen. Zu diesen Gegenständen gehören

  • Möbel
  • Teppiche und andere Bodenbeläge, die nicht verklebt sind, sowie Laminat
  • Matratzen
  • Holz aus dem Innenbereich einer Wohnung oder eines Hauses
  • Schrott wie Fahrräder, alte Kinderwägen oder ähnliche Gegenstände
  • Fensterrahmen, Türrahmen, Türblätter, sofern diese aus Kunststoff sind
  • Kunststoffteile wie Dachrinnen, Rohre, Badewannen, Spülkästen

Nicht zu diesen Gegenständen gestellt werden, dürfen Elektrogeräte oder Gegenstände aus Metall. Dies wird separat von den o.g. Gegenständen abgeholt. Zu beachten ist auch, dass der Sperrmüll folgende Teile nicht enthalten darf.

  • Gegenstände, die länger als 2 m und schwerer als 75 kg sind
  • keine Kleinteile, die in eine normale Restmülltonne passen. Ausgenommen hiervon sind elektrische Kleingeräte, die bei einer Abholung von alten Elektrogeräten mit entsorgt werden können
  • keine alten Reifen
  • keine Abfälle aus dem Garten wie Laub, Äste etc.
  • keinerlei Bauschutt sowie Toilettenbecken und Waschbecken
  • keine Abfälle von Baustellen zu denen Bauholz, Fenster, Türen etc. gehören.

In der Regel ist eine Sperrmüllabholung pro Jahr kostenlos, sofern man Gebühren für eine Restmülltonne bezahlt. Es gibt aber auch diverse Städte, die eine Gebühr verlangen. Nähere Informationen erhält man dazu auf den jeweiligen Bürgerseite der Kommune im Internet.

Haushaltsauflösung

Gründe für eine Haushaltsauflösung gibt es viele. Dies kann die Zusammenführung von zwei Haushalten zu einem sein, ein älterer Mensch geht in ein Altenheim oder jemand ist verstorben und die Wohnung muss aufgelöst werden. Doch wer zu locker an diese Aufgabe herangeht, der wird Problem bekommen, denn eine Haushaltsauflösung kostet neben Zeit auch einiges an Nerven und sollte deshalb gut geplant sein.

Genügend Zeit einplanen

Für eine Haushaltsauflösung sollte auf jeden Fall ein Zeitplan erstellt werden. Es sollte daran gedacht werden, dass nicht nur die Wohnung zu einem bestimmten Termin leer geräumt sein muss, sondern auch Dachboden und Keller leer sein müssen. Nicht alles kann bei einer Auflösung sofort erledigt werden und deshalb muss ein gewisses Zeitfenster eingeplant werden. Mit dem Vermieter muss ebenfalls geklärt werden, was in der Wohnung verbleiben muss und was weg kann.

Aufgaben bei einer Haushaltsauflösung

Um eine Haushaltsauflösung erfolgreich durchführen zu können, gilt es einige Aufgaben zu erledigen. Diese Aufgaben sind im wesentlichen:

  • genaue Bestandsliste aller Gegenstände aus Wohnung, Keller, Dachboden und sonstigen Lagerräumen. Auf keinen Fall sollte die Garage vergessen werden, falls vorhanden
  • Alle Wertgegenstände und Erinnerungsstücke müssen aussortiert werden
  • der Abtransport der Gegenstände und die notwendige Entsorgung muss organisiert werden. Dabei lohnt es sich durchaus, mehrere Unternehmen dafür miteinander zu vergleichen und Kostenvoranschläge einzuholen

Nicht alles bei einer Wohnungsauflösung muss entsorgt werden und landet auf dem Müll. Viele Dinge lassen sich noch verkaufen. Dies kann bei einem Flohmarkt geschehen, es können Dinge bei Ebay verkauft werden oder mit Hilfe von Kleinanzeigen. Wer möchte, der kann auch einen Verkauf dieser Gegenstände vor Ort durchführen. Mit Anzeigen kann auf diese Aktion aufmerksam gemacht werden. Von Vorteil ist dabei, wenn in der Anzeige aufgeführt wird, was alles zum Verkauf ansteht. Dies lockt bedeutend mehr Interessenten an.

Was nicht verkauft werden kann oder nicht verkauft werden will, kann auch gespendet werden. Vor allem Kleidung und Möbel, die noch gut erhalten sind, werden gerne von gemeinnützigen Einrichtungen gegen eine kleine Spende abgeholt. Alles was nicht verkauft werden kann und einfach nur Müll ist, sollte per Sperrmüll entsorgt werden.

Möbel und Haushalt ausrangieren

Vor einem Umzug wird oftmals manchen sehr deutlich bewusst, wie viel Hausrat oder sonstige Dinge sich angesammelt haben, die eigentlich gar nicht mehr benötigt werden. Vor allem der Dachboden oder der Keller sind die klassischen Problemzonen, wo Dinge aufbewahrt werden, von denen keiner im Haushalt mehr gewusst hat, dass diese eigentlich noch existieren.

Ein bevorstehender Umzug ist dabei die beste Gelegenheit, um Möbel und Hausrat und alles was nicht mehr gebraucht wird auszusortieren. Am besten stellt man sich dabei folgende Fragen:

  • brauche ich diesen Gegenstand irgendwann mal wieder
  • wurde dieser Gegenstand überhaupt jemals gebraucht
  • war bekannt, dass es diesen Gegenstand noch gibt
  • wurde der Gegenstand länger als ein Jahr nicht benutzt
  • kann der Gegenstand bedenkenlos entsorgt werden

Sperrmüll, Ebay oder Flohmarkt sind Alternativen

Dies gilt für den kleinen Hausrat genauso, wie für Möbel und alte Geräte, die sich noch im Keller oder Dachboden befinden. Vor allem sollte bewusst sein, je weniger man für den Umzug einladen muss, desto geringer fallen auch die Kosten für den Umzug aus. Doch das bedeutet nicht, dass grundsätzlich alles weggeworfen werden muss.

Alles was entsorgt werden soll, kann über einen Sperrmüll abgeholt werden. Jeder kann einmal im Jahr bei seiner Gemeinde eine kostenlose Abholung des Sperrmülls beantragen. Aber es gibt auch Gegenstände, die anderen durchaus noch nützlich sein können. Hierfür gibt es die Möglichkeit, auf einen Flohmarkt zu gehen und versuchen dort die Sachen zu verkaufen oder man probiert es, die Sachen bei Plattformen wie etwa Ebay im Internet zu verkaufen.

Dies kann auch eine gute zusätzliche Einnahmequelle für den Umzug darstellen und bei Ebay wird so einiges an den Mann oder die Frau gebracht. Wer Kleidung aussortieren möchte, der kann alles was noch tragbar ist, caritativen Einrichtungen oder dem Roten Kreuz zur Verfügung stellen. Sind noch sehr gute Stücke dabei, kann auch in einem Second-Hand-Laden versucht werden, ob der Inhaber an einem Ankauf interessiert ist.

Viele Sachen können dort auch gegen Kommision abgegeben werden und das Geld bekommt man, wenn das gute Stück verkauft worden ist. Es gibt also genug Möglichkeiten, seinen Haushalt zu entrümpeln und dabei noch den ein oder anderen Euro dabei zu verdienen.

Kein Verzicht bei Übergabeprotokol

Sehr häufig kommt es bei Beendigung eines Mietverhältnisses zu Streitigkeiten zwischen dem Vermieter und dem Mieter in Bezug auf entstandene Mängel in einer Wohnung. Allerdings muss bei diesen Mängeln oder Schäden sehr genau unterschieden werden, ob es sich hierbei um größere Schäden handelt, wie beispielsweise Löcher im Teppich oder stark beschädigter Parkettboden oder ob nur gewisse Schönheitsreparaturen durchzuführen sind.

Dies kann das Beseitigen von Bohrlöchern in der Wand sein, um hier nur ein Beispiel zu nennen. Oftmals kann aber gar nicht geklärt werden, ob diese Schäden oder Mängel wirklich durch den Mieter verursacht worden oder diese schon vor dem Mietverhältnis bestanden haben. Deshalb ist es sehr wichtig, vor dem Einzug in eine neue Wohnung und beim Auszug aus der Wohnung ein Übergabeprotokoll anzufertigen. Mit diesem Protokoll können spätere Streitigkeiten verhindert werden, denn vor Gericht zählt ein solches Protokoll als Beweismittel.

Übergabeprotokoll kostet nichts

Außer etwas mehr Zeit bei der Wohnungsübergabe kostet ein solches Übergabeprotokoll nichts. Auf vielen Internetseiten finden sich extra Formulare dafür, die einfach und ohne Gebühren ausgedruckt werden können. Ein solches Protokoll kann auch entscheidend sein, wie schnell die hinterlegte Kaution ausbezahlt wird. In der Regel steht dem Vermieter für die Rückzahlung eine angemessene Zeit zur Verfügung, in der er die Wohnung gegebenenfalls auf Schäden überprüfen kann.

Ist jedoch im Protokoll vermerkt, dass es keine Schäden gibt und auch keine höhere Nebenkostenabrechnung mehr zu erwarten ist, so muss der Vermieter die Kaution unverzüglich ausbezahlen. Um bei der Übergabe der Wohnung auf Nummer sicher zu gehen, sollte man trotz Übergabeprotokolls immer einen Zeugen dabei haben oder gegebenenfalls auch den Zustand der Wohnung zusätzlich zum Protokoll mit Fotos dokumentieren. Mit diesen Maßnahmen gibt es später überhaupt keinen Zweifel mehr an der Richtigkeit von Aussagen.

Umzugsurlaub rechtzeitig beantragen

Jeder weiß sehr gut, dass ein Umzug nicht nur viel Nerven und viel Geld kostet, sondern auch viel Zeit. Viele Menschen bevorzugen gerade deshalb für die Durchführung des Urlaubes das Wochenende. Doch gerade bei großen Umzügen reicht diese Zeit hier natürlich kaum aus. Umso wichtiger ist es deshalb, dass rechtzeitig vor dem Umzug beim Arbeitgeber genug Urlaub beantragt wird.

Natürlich möchte man nicht unbedingt dafür die wertvollen Urlaubstage vergeuden, aber wer es geschickt anstellt, der muss dies auch nicht unbedingt und kann vielleicht sogar Sonderurlaub dafür bekommen. In der Regel gibt es dazu allerdings keinen gesetzlichen Anspruch, abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen.

Wann gibt es Sonderurlaub?

Anspruch auf Sonderurlaub für den Umzug haben alle, die aufgrund einer beruflichen Versetzung oder Verlagerung der Firma gezwungen sind, ihren Wohnort zu wechseln. Hier gewährt der Arbeitgeber einen Sonderurlaub nach dem Bundesurlaubsgesetzes. Im Normalfall ist dies ein Tag, der hier gewährt wird. Ebenfalls gesetzlichen Anspruch auf Sonderurlaub haben alle Angestellten im öffentlichen Dienst.

Hier kann der gewährte Sonderurlaub zwischen einem und drei Tagen betragen. Wer sich unsicher ist und nicht weiß, ob er Anspruch auf Sonderurlaub hat, der sollte bei der Personalabteilung nachfragen. Doch es muss nicht immer der gesetzliche Anspruch bestehen und viele Arbeitgeber gewähren ihren Mitarbeitern auch aus Kulanz einen Sonderurlaub. Wer geschickt mit dem Chef verhandelt und vielleicht den Urlaub in eine Zeit legt, in der nicht unbedingt jeder Mann gebraucht wird, sondern diese in einer sehr ruhigen Phase des Jahres macht, der hat sehr gute Chancen.

Aber es kann auch argumentiert werden, dass man bei der Gewährung von Sonderurlaub alle notwendigen Maßnahmen durchführen kann und danach wieder voll einsatzbereit dem Arbeitgeber zur Verfügung steht. Gerade für notwendige Behördengänge muss oftmals die Arbeit unterbrochen werden, was nicht so gerne gesehen wird. Hier gewähren viele lieber Urlaub und haben die Mitarbeiter später wieder voll im täglichen Arbeitsprozess im Einsatz.

Antiquariat

Viele Menschen denken bei dem Begriff Antiquariat an einen Antiquitätenhändler, der alles Alte und noch halbwegs Wertvolle ankauft. Doch dies ist ein großer Irrtum, denn in einem Antiquariat gibt es in erster Linie alte und gebrauchte Bücher zu kaufen. Neben Büchern findet man in solchen einem speziellen Laden aber auch noch andere Erzeugnisse aus dem Bereich Druck. Dies können folgende Dinge sein:

  • alte Landkarten
  • Graphiken
  • alte Ansichtskarten
  • alte Zeitungen
  • Gemälde und Zeichnungen

Vereinzelt gibt es aber auch Antiquariate, die alte Schallplatten oder andere Tonträger verkaufen. Antiquariate, die auch ein Online-Angebot haben sind:

Musikantiquariat Dr. Bernhard A. Kohl GmbH
Autographen, Noten, Bücher, Graphik
Mozartstr. 17 (Besuche gern nach Vereinbarung)
D-70180 Stuttgart (Mitte)
Telefon: +49 (0) 711 600 246
Telefax: +49 (0) 711 620 77 46
Ankauf von Autographen, Musik-Büchern und -Graphiken, Musikernachlässe, Noten und ganze Bibliotheken

Antiquariat F. Neidhardt
Untere Gasse 20
71032 Böblingen
Tel.: +49 7031 81 99 50
Fax: +49 7031 81 99 51
Ankauf von Büchern, Graphiken, Karten

Antiquariat Erich Bürck
Kärntener Str. 9
10827 BERLIN
Tel. +49 (0) 30 216 45 28
Fax: +49 (0) 30 215 45 41
Ankauf von Kunst, Architektur, Literatur und Fotographie

Friedenauer Antiquariat Jürgen Klette 
Cranachstr. 8
D-12157 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 8556781
Fax: +49 (0) 30 85600519
Ankauf von Modelleisenbahnen

Historica-Antiquariat Bert Wawrzinek
Heinrichstraße 6
01097 Dresden
Deutschland
Telefon: +49 (0) 351 8 02 88 19
An- und Verkauf von Büchern

Bürgschaft oder Kaution

Ein hoher finanzieller Kostenfaktor bei einem Umzug stellt die Mietkaution für die neue Wohnung dar. Die Kaution stellt für den Vermieter eine Sicherheitsleistung dar, die für den Fall gedacht ist, wenn der Mieter seinen Verpflichtungen und hier in erster Linie der Zahlung der Miete, nicht nachkommt. Allerdings darf die Höhe der Kaution drei Monatsmieten nicht übersteigen.

Berechnungsgrundlage ist auch nicht die gesamte Miete, sondern nur die Nettomiete, das heißt ohne alle Mietnebenkosten. Ferner ist der Mieter dazu berechtigt, die Kaution in drei gleichen Monatsbeträgen als Raten zu bezahlen. Der Vermieter ist nicht berechtigt, die Summe in einem Betrag zu fordern. Doch in solch einem Fall kann es durchaus möglich sein, dass die Wohnung nur der bekommt, der die Kaution in einem Betrag auf den Tisch legt.

Der Vermieter wiederum ist dazu verpflichtet, dass er die Kaution bei einer Bank anlegt und zwar getrennt von seinem privaten Vermögen. Die Kaution muss so angelegt sein, dass der Mieter im Falle einer Insolvenz des Vermieters dennoch sein Geld wieder bekommt. Die Kaution muss auch so angelegt werden, dass für die Anlage Zinsen erwirtschaftet werden. Die Kündigungsfrist der Anlage darf drei Monate nicht überschreiten.

Möglichkeit einer Bürgschaft

Eine interessante Variante, um die Kautionszahlung zu umgehen, ist eine Bürgschaft in Höhe der Kautionssumme beim Vermieter zu hinterlegen. Dies ist eine sehr günstige Methode, um sich die Zahlung der Kaution zu sparen. Wird von einer Kautionszahlung von 1.000 Euro ausgegangen, so kann beispielsweise bei der Deutschen Kautionskasse gegen eine Gebühr von nur 5 Prozent diese Bürgschaft erworben werden.

Zu diesen Kosten kommt noch eine einmalige Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50 Euro dazu und natürlich ein monatlicher Betrag, der zu leisten ist. Dieser ist aber sehr niedrig und entspricht bei 1.000 Euro Kautionssumme nur einem Betrag von etwa 9 Euro im Monat. Diese Bürgschaft ist ähnlich wie eine Versicherung. Der Vorteil ist, dass das Geld für die Kaution auch anderweitig verwendet werden kann und beispielsweise davon die neue Einrichtung finanziert werden kann. Es gibt bei diesen Bürgschaften keine Mindestvertragslaufzeit und der Vertrag kann jederzeit wieder gekündigt werden.

Tipps und Tricks beim Umzug

Ein hoher finanzieller Kostenfaktor bei einem Umzug stellt die Mietkaution für die neue Wohnung dar. Die Kaution stellt für den Vermieter eine Sicherheitsleistung dar, die für den Fall gedacht ist, wenn der Mieter seinen Verpflichtungen und hier in erster Linie der Zahlung der Miete, nicht nachkommt. weiterlesen

Wer seinen Umzug selbst durchführen möchte, der muss diesen genau planen und viele zeitliche Termine berücksichtigen. Mit einer Checkliste können die Umzugsplanungen sehr gut überwacht werden und auch wichtige Termine und Fristen werden mit Hilfe einer solchen Checkliste nicht so schnell vergessen. weiterlesen

Jeder weiß sehr gut, dass ein Umzug nicht nur viel Nerven und viel Geld kostet, sondern auch viel Zeit. Viele Menschen bevorzugen gerade deshalb für die Durchführung des Urlaubes das Wochenende. Doch gerade bei großen Umzügen reicht diese Zeit hier natürlich kaum aus. weiterlesen

Die Zeiten, in denen fast ein Leben lang in der selben Mietwohnung gelebt wurde, sind schon längst vorbei und viele Menschen ziehen mehrfach in ihrem Leben um. Dies kann viele Gründe haben, aber vor allem berufliche Aspekte sind hier sehr häufig der Anlass. weiterlesen

Sehr häufig kommt es bei Beendigung eines Mietverhältnisses zu Streitigkeiten zwischen dem Vermieter und dem Mieter in Bezug auf entstandene Mängel in einer Wohnung. Allerdings muss bei diesen Mängeln oder Schäden sehr genau unterschieden werden, ob es sich hierbei um größere Schäden handelt.  weiterlesen

Ein Umzug kostet stets viel Geld und für manche bedeutet dies eine extreme finanzielle Belastung. Doch dies muss nicht sein, denn Empfänger von Arbeitslosengeld oder Hartz V können beim Arbeitsamt einen Zuschuss zum Umzug beantragen. weiterlesen

Vor einem Umzug wird oftmals manchen sehr deutlich bewusst, wie viel Hausrat oder sonstige Dinge sich angesammelt haben, die eigentlich gar nicht mehr benötigt werden. Vor allem der Dachboden oder der Keller sind die klassischen. weiterlesen

Transporter und Anhänger richtig beladen

Schon mit Blick auf das richtige Beladen des Transportes sollten unter anderem auch die Umzugskartons gepackt werden. Schwere Gegenstände kommen hier immer nach unten, damit später im Transporter beim Stapeln der Schwerpunkt auch richtig ist und die Kartons nicht so leicht verrutschen können.

Wer seinen Transporter beim Umzug effektiv belädt, der kann nicht nur Zeit, sondern damit auch Kosten sparen. Wichtig ist aber auch, dass alles so beladen wird, dass möglichst alles am neuen Wohnort auch heil und unbeschädigt ankommt. Große und schwere Gegenstände sollten im Transporter immer gleichmäßig auf beide Seiten verteilt werden.

An den Rand können sehr gut Schranktüren, Regalböden oder andere demontierte Möbelteile gestellt und verstaut werden. Wichtig ist, dass die unterste Schicht der Ladung im Transport sehr stabil ist und auf dieser Grundlage die anderen Gegenstände aufgestapelt werden können. Kissen und kleinere Gegenstände eignen sich immer sehr gut als Füllmaterial und sorgen ebenfalls für einen stabilen Halt der Ladung. Gegenstände, die leicht verrutschen können, sollten auf j eden Fall mit den Spanngurten im Transporter verankert und festgezurrt werden.

An die neue Wohnung denken

Beim Beladen sollte auch bedacht werden, dass die Gegenstände, die in der neuen Wohnung gleich wieder gebraucht werden, ganz zum Schluss in den Transporter kommen. Wer Möbelstücke im Transporter aufeinanderstapelt, der sollte darauf achten, dass keine Kratzer oder sonstigen Beschädigungen entstehen können. Deshalb ist es wichtig, dass auch ausreichend Decken im Transporter vorhanden sind, um die Gegenstände zu schützen.

Fernsehgeräte, Computer oder andere empfindliche Geräte in dieser Art sollten immer in einem Karton befördert werden. Ist dieser nicht mehr vorhanden, so muss gerade bei Fernsehern oder Monitoren darauf geachtet werden, dass sie nicht verrutschen können und vor allem dass der Bildschirm gut gesichert ist und dick verpackt wird. Wie man einen Transporter am besten beladen kann, findet man auch im Internet auf zahlreichen Seiten, wo wertvolle Umzugstipps gegeben werden.

Tipps zum sicheren Verstauen

Um Unfälle mit dem Umzugstransporter oder ein Verrutschen der Ladung zu verhindern, sollte beim Verstauen des Umzugsgutes einiges beachtet werden. Mit einer guten Beladung des Transportes können auch viele Schäden an den Gegenständen verhindert werden. Bei einem Umzug, der in Eigenregie durchgeführt wird, sollte deshalb darauf geachtet werden, dass eine Person für das Beladen zuständig ist und nicht alle Helfer den Wagen wild durcheinander beladen.

– Umzugskartons sollten zuerst eingeladen und an der Rückwand des Transporters gestapelt werden. Dabei sollte schon vorher darauf geachtet werden, dass so viele Kartons wie nur möglich von der selben Größe verwendet werden. Schwere Kartons sollten dabei immer nach unten gestellt werden. Kartons mit zerbrechlichen Gegenständen hingegen sollten niemals ganz unten verstaut werden.

  • Beim Verstauen des Umzugsgutes im Transporter sollte nicht gleich zu Beginn alles bis unter die Decke gestapelt werden, sondern die Grundladefläche sinnvoll genutzt werden. So kann ein Verrutschen der Ladung bei Bremsmanövern deutlich verringert werden.
  • Lücken zwischen Kartons, Kisten oder Möbeln sollten immer mit weichen Sachen gefüllt werden. Dies können Kissen, Decken oder Säcke mit Kleidung sein.
  • Große Möbel oder Möbelstücke sollten am besten immer mit einem Spanngurt gesichert werden. In einem Transporter gibt es dafür spezielle Halterungen, wo die Gurte befestigt werden können. Bei der Anmietung eines Transporters können diese Gurte gegen eine geringe Gebühr gleich mitgemietet werden.
  • Schranktüren und Schubladen können sehr gut mit Frischhaltefolie gesichert werden. So wird das Öffnen während des Umzugs verhindert und die Folie hinterlässt auch keine Spuren, wie beim Klebeband, an den Möbelstücken.
  • Schrankteile sollten im Transporter immer so verstaut werden, dass sie Front an Front gestellt werden. Griffe und Schlüssel sollten vorher abmontiert werden, denn damit können Kratzer vermieden werden.

Wer sich an diese einfachen Regeln hält und das Umzugsgut sicher verstaut, der minimiert das Schadensrisiko sehr deutlich.