Lagerraum

Bei einem Umzug kann es durchaus vorkommen, dass nicht alle Möbel und der komplette Hausrat gleich in der neuen Wohnung untergebracht werden können. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn man aus einem Haus oder einer sehr großen Wohnung in eine kleinere Unterkunft zieht. Auch bei einem vorübergehenden Umzug ins Ausland, der zeitlich befristet ist und dennoch die Wohnung gekündigt wird, kann dies der Fall sein. Dann ist man sicherlich gut beraten, wenn ein entsprechender Lagerraum angemietet wird. Für diesen Fall kann zwischen zwei verschiedenen Möglichkeiten gewählt werden.

Einlagerung bei einer Möbelspedition
Die meisten großen und guten Möbelspeditionen bieten, neben dem Service der Umzugsdurchführung, auch die Möglichkeit an, dort einen Lagerraum zu mieten. In diesem Fall wird alles in der Wohnung eingepackt, verladen und in den Lagerraum transportiert und dort gelagert. Dies hat allerdings seinen Preis und ist eine ziemlich teure Angelegenheit.

Lagerung im Self-Storage
Wesentlich günstiger ist die Lagerung seiner Möbel und seines Hausrates im sogenannten Self-Storage. Es gibt dafür ausreichend Unternehmen, die solche speziellen Lagermöglichkeiten anbieten. Hier muss allerdings alles in Eigenregie in den Storage gebraucht und gelagert werden. Die Größen der Lagerflächen sind verschieden und reichen von einer kleinen Box bis hin zu einer großen Halle.

Diese bedeutend kostengünstigere Variante ist vor allem für einen längeren Lagerzeitraum sehr gut geeignet. Doch vor Anmietung einer solchen Lagerfläche sollten auch einige Punkte beachtet werden. Zum einen kann es durchaus von Vorteil sein, wenn die Lagermöglichkeit verkehrstechnisch günstig liegt und vor allem sollte man mit dem Transporter unmittelbar bis vor den Lagerraum gefahren werden können.

Die Räume sollten außerdem gut belüftet sein und zu jeder Jahreszeit sollte eine entsprechende Temperatur zur Lagerung vorherrschen. Der Vertrag über die Lagerdauer sollte ebenfalls flexibel sein und bei Bedarf sollte man auch schnell und problemlos verlängern können.

Umzugsvorbereitung

Völlig unabhängig davon, ob ein Umzug in Eigenregie durchgeführt wird oder komplett von einem Umzugsunternehmen erledigt wird, so gibt es im Vorfeld doch einiges selbst zu planen und vorzubereiten.

Was gehört zu einer guten Vorbereitung?

Zunächst sollte der Umzugstermin ziemlich genau eingegrenzt werden und ein fester Termin festgelegt werden. Dieser Termin ist für die weitere Planung die verbindliche Planungsgrundlage. Wer Kinder hat, der sollte mit diesen frühzeitig über den Umzug und vor allem über die Gründe gesprochen haben.

Für Kinder ist es oft sehr schwer, aus der vertrauten Umgebung gerissen zu werden, eine neue Schule zu besuchen und die alten Freunde vielleicht zu verlieren. Mit dem Vermieter sollten ebenfalls bereits frühzeitig Gespräche geführt werden. Dies betrifft nicht nur die Kündigung des Mietvertrages, sondern auch den Auszug an sich. So kann mit dem Vermieter oder dem Nachmieter geklärt werden, was beispielsweise mit der Einbauküche passiert, mit Einbauschränken oder sonstigen Einrichtungsgegenständen, die nicht transportiert werden können.

Mit dem Arbeitgeber sollte ebenfalls so früh wie möglich über den Umzugsurlaub gesprochen werden und dieser sollte auch bald genehmigt werden. In einigen Fällen besteht sogar ein Anrecht auf einen Sonderurlaub für den Umzug.

Umzugsunternehmen suchen

Steht der genaue Zeitpunkt für den Umzug fest und man hat sich entschlossen, diesen von einem Unternehmen durchführen zu lassen, so geht es darum, das Richtige zu finden. Dazu sollten mindestens drei Angebote eingeholt werden und mit den in Frage kommenden Unternehmen ein Vor-Ort-Termin vereinbart werden.

Dieser Termin ist wichtig, um die genauen Kosten zu erfahren. Am besten vereinbart man mit dem Unternehmen, für das man sich entschieden hat, einen Fixpreis für den Umzug. Bei zeitlichen Verzögerungen kommen dann keine unerwartet hohen Nachforderungen auf einen zu.

Wer den Umzug in Eigenregie durchführen möchte, der sollte sich möglichst früh um viele freiwillige Helfer kümmern. Je früher man hier nachfragt, desto mehr Planungssicherheit besteht.

Umzug mit Senioren

Manchmal ist ein Umzug unvermeidlich. Auch ältere Menschen sind mitunter zum Umzug gezwungen, etwa weil die bisherige Wohnung zu groß geworden ist oder auch zu teuer. Vielleicht muss auch in ein Pflegeheim gezogen werden. Wie dem auch sei, ein Umzug mit Senioren gestaltet sich meist sehr schwierig und bedarf einer besonderen Vorbereitung.

Hilfe ist notwendig

Ältere Menschen tun sich manchmal schwer, einen Umzug zu organisieren. Auch können sie natürlich nicht so mit anpacken, wie junge Menschen das können. Deswegen brauchen sie viel Hilfe von ihren Freunden und Angehörigen, wenn ein Umzug ansteht.

Am Besten bildet man Teams, die sich dann um alles kümmern: die Renovierung der neuen Wohnung, falls nötig, Hilfe beim Packen, der Umzug an sich. Man kann auch ein Transportunternehmen beauftragen, was allerdings eine Geldsache ist.

Viele alte Menschen möchten auch keine Fremden an ihre Sachen lassen. Dies sollte man auf jeden Fall berücksichtigen. Auch die „Nachsorge“ sollte geregelt sein; wer renoviert die alte Wohnung, wer hilft beim Auspacken, wer leistet Gesellschaft in den ersten Tagen der Eingewöhnung? Gerade wenn ein älterer Mensch in ein Pflegeheim umziehen muss, darf er nicht damit allein gelassen werden.

Einen alten Baum verpflanzt man nicht

Ältere Menschen sind oftmals sehr mit ihrer Umgebung verwurzelt. Nicht selten wohnen sie ihr Leben lang in dem Ort oder gar in dem Haus, in dem sie geboren worden sind. Wenn ein Umzug im hohen Alter notwendig wird, muss man als Angehöriger behutsam damit umgehen.

Der Ortswechsel bedeutet für einen alten Menschen jede Menge Stress, Angst und Verunsicherung. Indem man für den Menschen da ist und sich kümmert, kann man die Übergangsphase vereinfachen und die Eingewöhnung in die neue Umgebung beschleunigen.

Wichtig ist auch, den Anschluss an andere Senioren im neuen Wohnort nicht zu verpassen. Es gibt überall Veranstaltungen für ältere Menschen, bei denen sie soziale Kontakte pflegen und neue Freunde finden können. Der Umzug in ein Pflegeheim ist im Bereich soziale Kontakte etwas einfacher, dennoch bedarf es gerade nach dem Umzug einer intensiven Pflege, es darf nie das Gefühl des Abschiebens entstehen.

Umzug mit Tieren

Viele Haushalte in Deutschland haben ein Haustier. Die Bandbreite der beliebten Familienmitglieder reicht von Hunden über Katzen und Vögel bis hin zu exotischeren Tieren, wie zum Beispiel Schlangen, Reptilien oder auch Hausschweinen. Wenn man mit einem Tier umziehen möchte, muss man ein paar Dinge beachten. Je nach Tier wird der Umzug mehr oder weniger aufwändig.

Die richtige Vorbereitung

Da Tiere nicht verstehen können, was vor sich geht, sind sie in der Vorbereitung des Umzuges bereits in heller Aufruhr. Wenn die menschlichen Bewohner ihre Sachen einpacken und das Heim immer kahler wird, fragen sich die Tiere bereits, was los ist.

Insbesondere Hunde und Katzen, Deutschlands liebste Haustiere, spüren, dass ein Umbruch bevorsteht und reagieren entsprechend verunsichert. In dieser Phase ist es wichtig, dass die Besitzer für die Tiere verfügbar sind und sie nicht vernachlässigen. So kann man dem Tier Sicherheit geben und ihm vermitteln, dass der Ortswechsel nichts Bedrohliches ist.

Beim Umzug und danach

Beim Umzug an sich haben Tiere nichts verloren. Je nach Charakter des Tieres kann es während des Umzuges entweder bei einem Bekannten verbleiben oder sich bereits in der neuen Wohnung befinden. Es empfiehlt sich, das Lieblingsmöbel oder einen ähnlichen Gegenstand für das Tier mitzunehmen, um ihm die Eingewöhnung zu erleichtern.

Dies fällt Hunden in der Regel leichter als Katzen, da sie, anders als ihre schnurrenden Genossen, eher menschengebunden sind. Katzen sind ortsgebunden, weswegen sie nun viel Zuwendung brauchen. Als Katzenbesitzer sollte man in der ersten Zeit gut auf sein Tier aufpassen; es könnte sein, dass es zurück zur alten Wohnung laufen möchte.

Insbesondere auf Freigänger sollte man ein Auge werfen; Katzen können sehr weiter Strecken zurücklegen, wenn sie ein bestimmtes Ziel haben. Fische, Reptilien, Vögel und andere Kleintiere hingegen haben keine Probleme mit dem Umzug. Sie haben ihr Refugium ohnehin immer dabei, sodass es ihnen nichts ausmacht, wo letztendlich ihr Käfig oder Terrarium steht.

Umzug mit Kindern

Ein Umzug ist in der Regel mit jeder Menge Stress verbunden. Nicht nur am Tag des Umzugs selbst ist jede Menge organisatorisches Geschick gefragt. Bereits vorab muss der Umzug detailliert geplant und alle Schritte strukturiert werden. Die Aufgaben sind klar an die Umzugshelfer zu verteilen und ein Verantwortlicher, der den Ablauf am Umzugstag kontrolliert ist festzulegen. Mit Kindern, gestaltet sich die Realisierung des Vorhabens oft noch schwieriger.

Die Kinder zu Verwandten oder Bekannten geben

Zumeist ist ein Umzug für Kinder sehr langweilig. Ihnen fehlt die körperliche Kraft, schwere Umzugskisten ins Umzugsfahrzeug oder in die neue Behausung zu tragen. Sie fühlen sich häufig nicht gebraucht und selten haben die Erwachsenen ausreichend Zeit, sich ihrem Nachwuchs angemessen zuzuwenden. Eltern können ihren Kindern diese Tortur ersparen.

Während des Umzugs gibt es die Möglichkeit, die eigenen Kinder von einer Vertrauensperson beaufsichtigen zu lassen. Jedoch ist unbedingt darauf zu achten, dass den Kleinen nicht das Gefühl gegeben wird, sie würden stören. Vielmehr ist ihnen klarzumachen, dass es schöner ist, einen spannenden Urlaub zu machen respektive einen aufregenden Ausflug zu erleben, als sich zu langweilen.

Die Kinder in den Umzug integrieren

Auch wenn Kinder aufgrund ihrer körperlichen Statur nicht in der Lage sind, schwere Umzugskisten zu tragen, können sie in den Umzug integriert werden. Sie können zum Beispiel das Kommando übernehmen und den Umzugshelfern den Weg weisen.

Auch das Auspacken der Umzugskisten bereitet den meisten Kindern Spaß, da sie dadurch das Gefühl bekommen, eine sinnvolle und verantwortungsbewusste Aufgabe zugetraut zu bekommen. Je nachdem, welche Interessen das eigene Kind hat und welche Dinge es übernehmen kann, ist es möglich, nach einer entsprechenden Aufgabe zu suchen, die gewiss nicht langweilig wird.

Vor allem, wenn es um das Kinderzimmer geht, sind Kinder in die Umzugsplanung einzubeziehen. Schließlich wird dieser Raum einmal ihr ganz persönliches Reich. Darin sollen sie sich wohlfühlen. Am besten ist dies möglich, wenn sie aktiv einen Teil dazu beitragen können.

Umzug selber durchführen

Wer beim Umzug auf die professionelle Unterstützung einer Umzugsfirma verzichten möchte und den Umzug selbst durchführen will, der muss diesen sehr genau planen. Wertvolle Hilfe leistet hier das Internet. Hier gibt es nicht nur die Möglichkeit, viele wichtige Informationen zu finden oder Angebote einzuholen. Man findet hier im Internet auch eine Reihe von Umzugsplanern, die für die Planung des eigenen Umzuges verwendet werden können. So zeigt solch ein Planer nicht nur an, welche Aufgaben erledigt werden müssen, sondern auch zu welchem Zeitpunkt. So kann immer rechtzeitig genug geplant und bestellt werden und es entsteht kein zeitlicher Druck.

Transporter und Helfer sind wichtig
Wer seinen Umzug selbst durchführen möchte, der braucht das passende Fahrzeug um Möbel und Kartons zu transportieren. Im Internet findet man viele Anbieter, die Transporter in verschiedenen Größen zur Verfügung stellen. Oftmals gibt es auch sogenannte Aktionswochen oder Aktionszeiträume, in denen ein Transporter zu sehr günstigen Konditionen gemietet werden kann.

Renommierte Unternehmen, die sich auf die Vermietung von solchen Transportern spezialisiert haben, bieten zudem noch eine Reihe von weiteren Extras aus. Aber nicht nur der Transporter ist wichtig. Es werden auch genügend Helfer gebraucht, die mit anpacken und das Fahrzeug beladen. Ist im Bekannten- oder Freundeskreis nicht genügend Hilfe vorhanden, so kann auch in einigen Jobbörsen nach Unterstützung gesucht werden. Vor allem Studenten sind sehr gute Umzugshelfer und für kleines Geld bekommt man tatkräftige Unterstützung.

Doch auch auf Seiten wie Lkwvermietung.de, Blauarbeit.de oder MyHammer kann auf diese Weise günstiges Personal und ein Umzugswagen für den Umzug gefunden werden. Dies schont die Umzugskasse und trotzdem sind viele Hände zur Stelle, die zupacken können. Wer den Umzug selbst durchführt, der sollte aber auch planen, wo der Transporter abgestellt und beladen werden kann. Gerade in großen Städten ist dies oft ein Problem, weil nicht ausreichend Parkzonen zur Verfügung stehen. Hier kann man bei der Gemeinde- oder Stadtverwaltung auch Halteverbotsschilder besorgen und damit einen reibungslosen Ablauf gewährleisten.

Umzugskosten – Was kommt alles auf mich zu?

Bei einem Umzug fallen immer Kosten an und dies ist unabhängig davon, ob der Umzug in Eigenregie oder durch ein Umzugsunternehmen durchgeführt wird. Schon bevor der eigentliche Umzug über die Bühne geht, fallen die ersten Kosten an. Dies kann die Maklergebühr für die neue Wohnung sein oder auch die Kaution, die an den neuen Vermieter zu bezahlen ist. Wie hoch die Kosten für den richtigen Umzug dann ausfallen, das hängt ganz von verschiedenen Faktoren ab.

Kosten für Umzug mit Umzugsunternehmen
Ein Umzug mit Hilfe eines Umzugsunternehmens muss nicht zwangsläufig teurer sein, als ein Umzug, der in Eigenregie durchgeführt wird. Teuer wird es nur dann, wenn sich für ein Komplettpaket entschieden wird. Das heißt, dass ein Unternehmen wirklich alles an Arbeiten übernimmt. Dies beginnt beim Packen der Umzugskartons, dem Beladen des LKW´s und dem Auspacken und dem Aufstellen der Möbel in der neuen Wohnung.

Die Preise der Umzugsunternehmen können sehr stark variieren, da sie von der Leistung im Allgemeinen, aber auch von der Umzugsstrecke, der Wohnungsgröße und dem Packvolumen abhängen. Eine Einschätzung des Packvolumens ist ein wichtiger Faktor, da bei der Kalkulation durch das Umzugsunternehmen eventuell die eingelagerten Gegenstände noch nicht berücksichtigt wurden. Die Kosten für einen Umzug mit einem Umzugsunternehmen liegen ungefähr zwischen 1.000 und 7.000 Euro, je nach Aufwand. Das Umzugsunternehmen bietet für den Umzug diverse Hilfsmittel zum Leihen und Kaufen an – meist zu fairen Preisen an. Dazu gehören:

Umzugskartons: Verkauf ca. 2,00 €/ Verleih ca. 1,50 €
Kleiderkartons: Verkauf ca. 15,00 €/ Verleih ca. 5,00 €
Möbeldecken: Verkauf ca. 7,50 €/ Verleih ca. 1,50 €
Möbelhunt/Rollwagen: Verkauf ca. 35,00 €/Verleih ca. 5,00 €/Tag + 35,00 € Kaution
Sackkarre: Verleih ca. 10,00 € + 150,00 € Kaution
Wer nicht den kompletten Umzug von der Spedition machen lassen möchte (selbst einpacken etc.), kann nicht nur die Kartons, sondern auch Seidenpapier, Luftpolsterfolie, Klebeband und Stretchfolie über das Umzugsunternehmen beziehen.

Wichtig ist, dass man vor der Auftragserteilung einen Kostenvergleich der verschiedenen Unternehmen durchführt. Dies sollte auch dann gemacht werden, wenn das Unternehmen nur für das Beladen und Entladen des LKW´s gebucht wird. Viele Unternehmen weichen von ihren Preisen doch erheblich voneinander ab. Um die Kosten genau zu erfahren, sollte mit dem Umzugsunternehmen ein Vorort-Termin vereinbart werden. Wer sparen möchte, der sollte möglichst früh buchen.

Umzug in Eigenregie
Wer seinen Umzug in Eigenregie durchführen möchte und diesen plant, der muss in der Planung folgende Kosten berücksichtigen:

Kosten für den Transporter (Höhe der Kosten ist davon abhängig, welche Größe benötigt wird und wie viele Kilometer bis zur neuen Wohnung zurückgelegt werden müssen)
Kosten für Umzugshelfer (dies können Freunde und Bekannte sein oder aber gewerbliche Kräfte, die ihre Dienste anbieten)
Kosten für das Verpackungsmaterial (Kartons, Schutzdecken, Folien, Klebeband etc.)

Die Kosten für einen Transporter können gut als Information im Internet gefunden werden und auch hier gilt wieder, dass sich ein Vergleich zwischen den Vermietungsfirmen durchaus lohnen kann.

Umzug finanzieren

Ein Umzug ist in der Regel mit hohen Kosten verbunden. Nicht nur die Kosten für den eigentlichen Umzug müssen getragen werden, sondern auch für ventuelle neue Möbel, die gebraucht werden. Schnell kommt hier eine Summe zusammen, die nicht mehr gestemmt werden kann, weil sie den finanziellen Rahmen sprengt. Vor allem für Arbeitslose kann dies zu einem echten Hindernis werden. Doch hier gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit, einen Umzug durch das Arbeitsamt finanzieren zu lassen oder zumindest einen Zuschuss zu erhalten.

Umzug in eine andere Stadt

Wer arbeitslos ist und in einer anderen Stadt einen Job findet, der einen Umzug notwendig werden lässt, der kann beim Arbeitsamt einen Antrag auf Umzugskostenbeihilfe stellen. Zwar besteht für die Gewährung keine Garantie, aber gerade bei Arbeitslosen, die mit einem Umzug wieder ins Berufsleben zurückkehren können, sind die Chancen sehr hoch, hier die notwendige Unterstützung zu bekommen. Besteht ein besonderer Härtefall, so kann sogar die gesamte Summe erstattet werden. Dieser Antrag muss beim jeweiligen zuständigen Arbeitsamt gestellt werden.

Doch auch für alle anderen besteht die Möglichkeit, einen Umzug zu finanzieren. Wer nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung hat, der kann dies am besten mit einem Kleinkredit machen. Dieser muss nicht bei der Hausbank aufgenommen werden. Viele Internetbanken bieten sehr günstige Kredite dieser Art zu hervorragenden Konditionen an. Vor allem die Targobank hat für Menschen, die Geld für einen Umzug brauchen, sehr gute Angebote.

Mit diesem Kleinkredit schafft man sich Spielraum für ein paar tausend Euro und hat sehr schnell das Geld zur Verfügung. Mit einem Kleinkredit fährt man auf jeden Fall besser, als wenn das Girokonto mit seinem Dispokredit ausgeschöpft wird. Der Zinssatz ist hier um ein Vielfaches höher und sollte nicht die Lösung sein. Bei einem Kleinkredit der Targobank bietet sich sogar noch der Vorteil, dass mit der Rückzahlung erst nach drei Monaten begonnen werden muss. Für einen Umzug ist dies deshalb eine ideale Finanzierungsmöglichkeit.

Wo kann ich beim Umzug sparen?

Egal ob der Umzug in Eigenregie stattfindet oder durch ein Umzugsunternehmen durchgeführt wird, so gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um gutes Geld zu sparen. Schon vor dem eigentlichen Umzug kann angefangen werden mit Kosten sparen. Dazu sollte der vorhandene Hausrat gründlich entrümpelt werden. Jedes Teil weniger, das mitgenommen werden muss, braucht weniger Platz im Transporter, beim Tragen und spart damit bares Geld.

Durchaus ist es auch möglich, den ein oder anderen Gegenstand zu verkaufen. So können Einrichtungsgegenstände etwa vom Nachmieter abgelöst werden oder man verkauft seine Sachen über Kleinartikelbörsen im Internet oder Tageszeitungen. Auch der Flohmarkt ist ein gute Gelegenheit, um nicht mehr benötigte Sachen zu verkaufen und damit gleich die Umzugskasse aufzubessern.

Kosten sparen beim Umzugsunternehmen
In der Regel ist natürlich ein Umzug mit Hilfe eines Umzugsunternehmens teurer als ein Umzug in Eigenregie mit freiwilligen Helfern. Dennoch kann hier auch gut gespart werden. Im Vorfeld sollte man sich von mindestens drei Firmen ein Angebot erstellen lassen. Kostengünstiger ist auch immer, wenn ein Festpreis für den Umzug vereinbart wird.

Wer in einen weiter entfernten Ort zieht, der kann auch versuchen, bei einer überregionalen Möbelspedition eine Leerfahrt zu nutzen. Auf diese Weise können bis zu 30 Prozent der anfallenden Transportkosten eingespart werden.

Kosten sparen durch Eigenumzug
Wer einen kleineren Umzug selbst durchführt und auch genug freiwillige Helfer zur Verfügung hat, der kann natürlich viel Geld sparen. Wird der Umzug in der gleichen Stadt durchgeführt und die Entfernung zwischen alter und neuer Wohnung ist nicht so groß, lohnt sich das Mieten eines kleineren Transporters.

Die sind in der Regel deutlich günstiger zu bekommen. Der einzige Nachteil ist dabei allerdings, dass man häufiger fahren muss, aber es kann damit gutes Geld gespart werden. Auch hier lohnt sich ein ausgiebiger Preisvergleich zwischen den verschiedenen Transportervermietungen.

Möbelspedition für den Umzug

Viele denken bei einem anstehenden Umzug immer noch, dass es sehr teuer ist, für diesen Umzug eine Spedition zu beauftragen und planen den Umzug doch lieber selber. Doch dies ist bei weitem nicht der Fall und ein Umzug mit einer Spedition hat gleich mehrere Vorteile. Einer der größten Vorteile ist, dass man einen Umzug mit einer Spedition von der Steuer absetzen kann. Unter dem Punkt der haushaltsnahen Leistungen ist dieser Kostenfaktor in voller Höhe geltend zu machen.

Versicherungsschutz ist ein großer Trumpf
Eine weiterer Vorteil, der nicht zu verachten ist, ist der Versicherungsschutz. Alle Mitarbeiter der Umzugsspedition sind gegen alle Arten von Unfällen abgesichert. Plant man den Umzug selbst und führt diesen mit freiwilligen Helfern auch selbst durch, so besteht für diese keinerlei Schutz und auch die Einrichtungsgegenstände werden in diesem Fall nicht ersetzt, wenn etwas kaputt geht. Doch auch bei einem Umzug in eine andere Stadt oder gar ins Ausland, empfiehlt es sich, eine Spedition mit dem Umzug zu beauftragen.

Dies hat den Vorteil, dass man sich um nichts mehr kümmern muss, die Sachen werden eingepackt und am Zielort von dem Unternehmen wieder ausgepackt. Auch die Rückgabe des Transporters ist hier nicht mehr notwendig und spart viel Zeit und gegebenenfalls auch viel Geld. Eine gute und solide Möbelspedition ist dem Bundesverband der Möbelspeditionen und Logistik angeschlossen. Dieser Bund wird auch kurz AMÖ genannt und hat mehr als 18 Regionalverbände mit mehr als 1.000 Unternehmen.

Über die Webseite amoe kann jeder eine Liste finden, mit der eine Spedition in jeder Region zu finden ist. Die Mitglieder dieses Bundes haben sich selbst einen Kodex mit zehn Punkten auferlegt, die den Kunden schützen und erstklassige Arbeit abliefern soll. Wem ein solcher Umzug mit allem drum und dran zu teuer ist, der kann auch eine Spedition mit einem Teilservice beauftragen. Gewisse Leistungen wie etwa die Endreinigung oder auch Handwerkerarbeiten, entfallen dann bei diesem Auftrag und helfen die Kosten zu senken.